
Das geistliche Oberhaupt des Iran warnte vor, wie er es nannte, "Aufrührern". Ein Dialog mit ihnen sei sinnlos, erklärte Chamenei. Er betonte, man werde diese in die Schranken verweisen. Gleichzeitig zeigte Chamenei in einer Rede Verständnis für die Unzufriedenheit der Bürger. So sei es vollkommen berechtigt, dass Ladenbesitzer wegen der schlechten Wirtschaftslage protestierten. Man arbeite daran, das Problem zu lösen, unterstrich Chamenei.
Die jüngsten Proteste richten sich gegen hohe Inflation und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch gegen die autoritäre Führung des Landes. Staatliche Medien berichten von politischen Unruhen mit bislang mindestens zehn Toten und mehreren Festnahmen. Aktivisten zufolge könnten die Zahlen deutlich höher liegen, da sich die Proteste mittlerweile auf das ganze Land ausgeweitet hätten.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
