
Dort, wo europäische Demokratien nicht investierten, würden andere Länder durch Investitionen Abhängigkeiten schaffen und diese im Zweifel gegen europäische Sicherheitsinteresse einsetzen, sagte Baerbock in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Daher sei das Engagement westlicher Staaten etwa mit Blick auf Infrastrukturprojekte in Afrika in ihrem eigenen Wirtschafts- und Sicherheitsinteresse. Sie verwies auf die zunehmende Präsenz Chinas und Russlands in Afrika. In Mali, Burkina Faso und dem Niger waren seit 2020 in einer Reihe von Staatsstreichen Militärregierungen an die Macht gelangt, die sich Russland zugewandt haben.
Heute reist Baerbock weiter in die Elfenbeinküste.
Diese Nachricht wurde am 16.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.