
Es sei nun die Aufgabe der verbleibenden Tage, Einstimmigkeit herzustellen, sagte die Grünen-Politikerin. Bislang haben 130 von 200 Staaten die unverbindliche Zusage gemacht, die Kapazitäten an erneuerbaren Energien zu verdreifachen. Im Interview mit dem Deutschlandfunk hatte Baerbock zuvor unter anderem China und Saudi-Arabien aufgefordert, ehrgeizigen Beschlüssen nicht im Wege zu stehen. China ist weltgrößter Emittent von Treibhausgasen und hat sich ebenso wie Indien und Russland bisher nicht an der Charta beteiligt. Die in Paris ansässige Internationale Energieagentur erklärte, die in Dubai bis jetzt erzielten Absichtserklärungen von Unternehmen und Staaten reichten nicht aus, um eine Emissionsminderung von 30 Prozent bis zum Jahr 2030 zu bringen. Gefordert seien aber mindestens 43 Prozent, so die IEA, der vor allem europäische Staaten angehören.
Der diesjährige Präsident der Konferenz, al-Dschaber, forderte Kompromissbereitschaft von allen Staaten bei der gemeinsamen Abschlusserklärung bis kommenden Dienstag.
Diese Nachricht wurde am 10.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
