UNO-Klimakonferenz
Baerbock sieht wohlhabende Staaten in der Pflicht

Die Bundesregierung sieht bei der Weltklimakonferenz in Aserbaidschan neben entwickelten Industrieländern auch andere wohlhabende Staaten in der Pflicht.

    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Gruenen) beim NATO-Gipfel in Washington
    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock sieht wohlhabende Staaten beim Klimawandel in der Pflicht (dpa / picture alliance / Thomas Trutschel)
    Alle Länder, die es sich leisten könnten, seien nun gefragt, erklärte Bundesaußenministerin Baerbock. Damit seien Staaten gemeint, die bislang nicht zu den klassischen Gebern gehörten, aber die nötige Wirtschaftskraft hätten. Die jährliche Weltklimakonferenz beginnt morgen in Baku. Wichtigste Ziele sind größere Klimaschutzverpflichtungen sowie die Mobilisierung von Geldgebern für ärmste Staaten. Allerdings will der neue US-Präsident Trump dem Vernehmen nach aus dem Pariser Klimaschutz-Abkommen aussteigen. Dieses Abkommen sieht vor, den Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad, möglichst aber 1,5 Grad im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Trump wird allerdings erst kommendes Jahr sein Amt antreten.
    Diese Nachricht wurde am 10.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.