Präsidentin der UNO-Vollversammlung
Baerbock warnt vor ukrainischen Gebietsabtretungen als Teil einer Friedenslösung

Die Präsidentin der UNO-Vollversammlung, Baerbock, hat vor Gebietsabtretungen der Ukraine als Teil einer Friedenslösung gewarnt.

    Baerbock lächelt. Man sieht nur ihren Oberkörper. Sie sitzt vor einer blauen Wand mit weißen UNO-Logos.
    Vorsitzende der UNO-Vollversammlung: Annelena Baerbock. (picture alliance / ZUMAPRESS / Bianca Otero)
    Wer Aggression prämiere, werde statt Frieden weitere Kriege ernten, sagte die frühere Bundesaußenministerin der Funke-Mediengruppe. Dies wäre eine Ermutigung für andere Militärmächte, Gewalt zur Durchsetzung ihrer Interessen anzuwenden.
    Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Weber, forderte eine rasche Nutzung des eingefrorenen russischen Vermögens für die Menschen in der Ukraine. Der CSU-Politiker sagte im Deutschlandfunk, es gehe hier nicht um Kriegsfinanzierung, sondern um die Funktionsfähigkeit des ukrainischen Staates. Bislang wehrt sich Belgien, in dem die meisten russischen Vermögenswerte liegen, aus Sorge vor finanziellen Konsequenzen gegen das Vorhaben. - In London beraten heute die Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs und der Ukraine über das weitere Vorgehen.
    Diese Nachricht wurde am 08.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.