Freitag, 02. Dezember 2022

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Bahn frei fürs Fahrrad
Neues Radgesetz in Berlin

Wem gehört die Straße? Wie können Radfahrer sicherer durch die Stadt kommen? Berlin bekommt als erstes Bundesland ein Fahrradgesetz - das auszugestalten ist gar nicht so einfach. Politik, Stadtplaner und Umweltschützer setzen sich für ein Umdenken im Stadtverkehr ein.

Moderation: Petra Ensminger und Michael Roehl | 14.06.2017

    Ein Fahrradfahrer nutzt in Berlin eine Busspur auf dem Kurfürstendamm
    Ein Fahrradfahrer nutzt in Berlin eine Busspur auf dem Kurfürstendamm (imago stock&people / Stefan Zeitz)
    Sichere Radwege soll es an allen Hauptstraßen geben, mehr Abstellplätze sollen geschaffen, und gefährliche Kreuzungen umgestaltet werden, darauf haben sich Verkehrssenat und die Initiatoren eines Volksentscheids geeinigt. Doch das Gesetz lässt auf sich warten. Und die Fahrradlobbyisten beklagen in Berlin eine Hinhaltetaktik.
    Dabei fordern Stadtplaner, Umweltschützer, Lokalpolitiker im Jahre 200 nach Erfindung des Fahrrads einmütig ein Umdenken im Stadtverkehr. Sicherer soll Radfahren werden, mehr Raum bekommen, eine größere Bedeutung bei Planungen haben.
    Gesprächsgäste:
    • Dr. Katrin Dziekan, Leiterin des Fachgebiets Umwelt und Verkehr am Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau
    • Peter Feldkamp, Volksentscheid Fahrrad
    • Stefan Gelbhaar, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für Bündnis90/Die Grünen, Sprecher seiner Fraktion für Verkehrspolitik, für Medien- und Netzpolitik
    • Volker Krane, ADAC, Vorstand für Verkehr beim ADAC Berlin-Brandenburg
    Sie können sich gern mit Ihrer Meinung und Ihren Ideen an der Sendung beteiligen unter der kostenfreien Telefonnummer 00800 44 64 44 64. Oder Sie schicken uns eine Mail: laenderzeit@deutschlandfunk.de