
Das berichtet der WDR unter Berufung auf eine Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI Retail, die heute in Bonn vorgestellt wird. Demnach haben Kunden 2025 vergangenes Jahr bei 48 Prozent aller Einkäufe eine Giro- oder Kreditkarte genutzt, sei es physisch oder digital, indem sie etwa ein Handy vor das Lesegerät der Kasse hielten. Damit habe sich der Karteneinsatz beim Einkaufen innerhalb von fünf Jahren nahezu verdoppelt. Zugenommen hat darüber hinaus die Bargeldauszahlung an der Ladentheke, wie es weiter heißt. Zusammen mit dem wachsenden Einsatz digitalen Geldes entstehen dadurch inzwischen Probleme. In manchen Läden führt das mitunter zu Bargeldknappheit und Einschränkungen bei der Auszahlung.
Bundesbankpräsident Nagel warnte unterdessen vor der zunehmenden Abhängigkeit von US-Zahlungsanbietern. Vom bargeldlosen Bezahlen würden vor allem Unternehmen wie Mastercard, Visa und PayPal profitieren. Nagel warb vor diesem Hintergrund für das Projekt des digitalen Euros. Dieser werde zur mehr Unabhängigkeit Europas führen.
Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
