Medienbericht
Bargeld verliert weiter an Bedeutung: Rekord bei Einsatz von Kartenzahlungen an der Ladentheke

Nie zuvor wurde in Geschäften so wenig mit Bargeld bezahlt.

    Eine Frau steckt ihre Kreditkarte in das Lesegerät.
    Eine Frau bezahlt mit der Kreditkarte (Archivbild von 2024). (IMAGO / MiS / IMAGO / Bernd Feil / M.i.S.)
    Das berichtet der WDR unter Berufung auf eine Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI Retail, die heute in Bonn vorgestellt wird. Demnach haben Kunden 2025 vergangenes Jahr bei 48 Prozent aller Einkäufe eine Giro- oder Kreditkarte genutzt, sei es physisch oder digital, indem sie etwa ein Handy vor das Lesegerät der Kasse hielten. Damit habe sich der Karteneinsatz beim Einkaufen innerhalb von fünf Jahren nahezu verdoppelt. Zugenommen hat darüber hinaus die Bargeldauszahlung an der Ladentheke, wie es weiter heißt. Zusammen mit dem wachsenden Einsatz digitalen Geldes entstehen dadurch inzwischen Probleme. In manchen Läden führt das mitunter zu Bargeldknappheit und Einschränkungen bei der Auszahlung.
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.