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StartseiteKonzertdokument der WocheBach-Experimente13.01.2019

Barock trifft GegenwartBach-Experimente

Zwei zeitgenössische Komponisten lassen sich von Johann Sebastian Bachs Brandenburgischen Konzerten inspirieren. Zwei sehr unterschiedliche Musikerpersönlichkeiten: der Jazzer Uri Caine und der ehemalige Berliner Philharmoniker Brett Dean. Was dabei herauskam, war beim Rheingau Musik Festival 2018 zu erleben.

Am Mikrofon: Ursula Böhmer

Der schwedische Dirigent Thomas Dausgaard blickt aufmerksam während er dirigiert. (dpa picture-alliance / Hermann Wöstmann)
Der Dirigent Thomas Dausgaard (dpa picture-alliance / Hermann Wöstmann)

"The Brandenburg Project" lautete der Titel des musikalischen Experiments, das das Swedish Chamber Orchestra initiiert hatte. Den Brandenburgischen Konzerten von Johann Sebastian Bach wurden neue Werke zeitgenössischer Komponisten gegenübergestellt. Der Australier Brett Dean und der Amerikaner Uri Caine waren eingeladen, sich in ihren eigenen Kompositionen mit Bachs Brandenburgischen Konzerten Nr. 5 und 6 musikalisch auseinanderzusetzen. Beim Rheingau Musik Festival trafen barockes Original und zeitgenössisches Partnerwerk schließlich auf der Konzertbühne zusammen.

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur, BWV 1050
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051

Uri Caine
"Hamsa" für Flöte, Violine, Klavier und Streichorchester

Brett Dean
"Approach – Prelude to a canon" für zwei Violen und Orchester

Antje Weithaas, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Brett Dean, Viola
Fiona Kelly, Flöte
Uri Caine, Klavier
Mahan Esfahani, Cembalo
Swedish Chamber Orchestra
Leitung: Thomas Dausgaard

Aufnahme vom 8.8.2018 aus dem Kurhaus Wiesbaden

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