Reform der Altersvorsorge
Bas (SPD): Bei Einstimmigkeit der Rentenkommission "werden wir das so umsetzen"

Bundesarbeitsministerin Bas hat erneut auf eine Einstimmigkeit in der Rentenkommission gedrängt.

    Die SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas spricht während der Jahresauftaktklausur des SPD-Parteivorstands in Berlin
    Die SPD-Co-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin, Bärbel Bas. (Archivbild) (Sebastian Gollnow / dpa / Sebastian Gollnow)
    Die SPD-Chefin bekräftigte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Bundeskanzler Merz und sie hätten dies klar als Erwartung an die Vorsitzenden des Gremiums formuliert. Sollte es eine einstimmige Empfehlung geben, werde man das so umsetzen. Anderenfalls müsse man in der Koalition darüber reden.
    Die Bundesregierung hatte die Kommission eingesetzt, um Vorschläge für die langfristige Finanzierung der Rente zu erarbeiten. In dem Gremium sitzen neben Wissenschaftlern Vertreter der Regierungsparteien CDU, CSU und SPD. Laut Medieninformationen soll der Abschlussbericht Ende Juni vorgelegt werden. Die Bild-Zeitung hatte berichtet, das Gremium plane unter anderem, langfristig die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre und die schrittweise Absenkung des Rentenniveaus von 48 auf 46 Prozent zu empfehlen. Mehrere Kommissionsmitglieder erklärten anschließend jedoch, es gebe noch keinerlei Einigung zum Thema.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.