
Die SPD-Chefin bekräftigte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Bundeskanzler Merz und sie hätten dies klar als Erwartung an die Vorsitzenden des Gremiums formuliert. Sollte es eine einstimmige Empfehlung geben, werde man das so umsetzen. Anderenfalls müsse man in der Koalition darüber reden.
Die Bundesregierung hatte die Kommission eingesetzt, um Vorschläge für die langfristige Finanzierung der Rente zu erarbeiten. In dem Gremium sitzen neben Wissenschaftlern Vertreter der Regierungsparteien CDU, CSU und SPD. Laut Medieninformationen soll der Abschlussbericht Ende Juni vorgelegt werden. Die Bild-Zeitung hatte berichtet, das Gremium plane unter anderem, langfristig die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre und die schrittweise Absenkung des Rentenniveaus von 48 auf 46 Prozent zu empfehlen. Mehrere Kommissionsmitglieder erklärten anschließend jedoch, es gebe noch keinerlei Einigung zum Thema.
Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
