
Die Unterschiede zwischen der Union und den Sozialdemokraten seien selten so deutlich spürbar gewesen wie heute, sagte Bas vor den Delegierten des DGB-Bundeskongresses in Berlin. Reform hieße nicht gleich Kürzungen. Sie wolle die soziale Sicherung nicht kleiner, sondern klüger machen.
Anders als Bundeskanzler Merz, dessen Rede zuvor von Buhrufen begleitet gewesen war, erhielt Bas immer wieder Beifall.
Die Ministerin distanzierte sich von der Aufweichung des Acht-Stunden-Tages. Sie sagte, wenn es nach ihr ginge, würde das Thema Arbeitszeit gar nicht erst angefasst. Es stehe aber im Koalitionsvertrag. Der DGB lehnt die geplante Abschaffung des Acht-Stunden-Tags ab. Bas ist im Kabinett für etwaige Änderungen am Arbeitszeitgesetz zuständig.
Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
