Wenn der Materialforscher Adam Best mit seinem MP3-Player spazieren oder joggen geht, dann stört ihn das herumbaumelnde Gerät. Was also tun. Einstecken, anstecken, oder doch besser zu Hause lassen? Adam Best hat da eine bessere Idee. Warum, fragt sich Adam Best, kann man so einen Player nicht einfach direkt in die Kleidung integrieren. Antwort: Die Batterien beziehungsweise die Akkus sind zu schwer und zu klobig.
"Die meisten Geräte sind so designt, dass sie sich in Form und Größe den Akkus anpassen. Schauen sie sich doch nur die Mobiltelefone an. Wenn es gelänge, die Akkus flacher und leichter zu machen und sie vielleicht in eine andere Form zu bringen, dann wäre das sicherlich ein Vorteil."
Adam Best entwickelt derzeit am australischen Forschungszentrum CSIRO in Clayton einen völlig neuartigen Akku: Er soll leicht sein, flach und vor allem flexibel. So leicht, flach und flexibel, dass er in ein Hemd passt.
"Es wird wohl nicht möglich sein, den Akku völlig nahtlos in ein Hemd zu integrieren. Wir brauchen immerhin drei Schichten: Die Anode, das Elektrolyt und die Kathode – alle drei zusammen wären etwas dicker als der natürliche Stoff. Aber in einem Anzug würden sie diese Stromversorgung nicht bemerken, wohl aber in einem T-Shirt. Einfach weil die Elektroden doch ein wenig dicker sind."
Anode und Kathode, also den negativen und den positiven Kontakt der Batterien will Best auf eine möglichst große Fläche verteilen: Er hat einen Weg gefunden wie er sie in flexible Stoffe integrieren kann. Zwischen den beiden flächigen Kontakten muss er dann noch den Elektrolyten unterbringen, also jene Flüssigkeit, in der sich geladene Partikel von einem Kontakt zu anderen bewegen können. Das heißt, er muss seinen flachen Spezialakku insgesamt versiegeln, bevor er ihn in ein Kleidungsstück einnähen kann.
"Natürlich besteht die Innovation darin, wie wir die Elektrodenmaterialien in die Stoffe integrieren."
Weitere Einzelheiten will Adam Best nicht verraten. Er hat ein Patent angemeldet. Und es gibt noch einen weiteren Grund für diese Geheimniskrämerei: Sein Vorhaben wird aus dem australischen Militärforschungsbudget gefördert. Es geht ihm also nicht nur darum, MP3-Player und Mobiltelefone in die Kleidung zu integrieren. Er will auch Soldaten mit einer Stromversorgung ausstatten, die im einfachen Sinne des Wortes tragbar ist. Statt Batterien mit sich herumzuschleppen sollen die Soldaten ihre Energie in Zukunft direkt aus der Uniform beziehen.
"Wir schauen im Moment, wie wir die verschiedenen Materialien und Technologien zusammen bringen. In unserem Labor biegen und strecken wir die Akkus und machen verschiedene andere Tests, bis wir sicher sind, dass wir für eine Lebensdauer garantieren können, die ausreicht, um ein solches Produkt zu vermarkten."
Zusätzlich zum flexiblen Flachakku will Adam Best auch noch ein zweites Bauteil in die Soldatenuniformen integrieren: Ein Gerät, das Bewegungen oder Erschütterungen in elektrischen Strom verwandelt - damit sich der Akku beim Marschieren von selbst wieder auflädt. Eine intelligente Uniform also mit einem kleinen integrierten Kraftwerk. Und sollten die Akkus der Soldaten wider Erwarten doch einmal leer sein, müssten sie sich nur an eine Steckdose anschließen, um neue Energie zu tanken.
"Die meisten Geräte sind so designt, dass sie sich in Form und Größe den Akkus anpassen. Schauen sie sich doch nur die Mobiltelefone an. Wenn es gelänge, die Akkus flacher und leichter zu machen und sie vielleicht in eine andere Form zu bringen, dann wäre das sicherlich ein Vorteil."
Adam Best entwickelt derzeit am australischen Forschungszentrum CSIRO in Clayton einen völlig neuartigen Akku: Er soll leicht sein, flach und vor allem flexibel. So leicht, flach und flexibel, dass er in ein Hemd passt.
"Es wird wohl nicht möglich sein, den Akku völlig nahtlos in ein Hemd zu integrieren. Wir brauchen immerhin drei Schichten: Die Anode, das Elektrolyt und die Kathode – alle drei zusammen wären etwas dicker als der natürliche Stoff. Aber in einem Anzug würden sie diese Stromversorgung nicht bemerken, wohl aber in einem T-Shirt. Einfach weil die Elektroden doch ein wenig dicker sind."
Anode und Kathode, also den negativen und den positiven Kontakt der Batterien will Best auf eine möglichst große Fläche verteilen: Er hat einen Weg gefunden wie er sie in flexible Stoffe integrieren kann. Zwischen den beiden flächigen Kontakten muss er dann noch den Elektrolyten unterbringen, also jene Flüssigkeit, in der sich geladene Partikel von einem Kontakt zu anderen bewegen können. Das heißt, er muss seinen flachen Spezialakku insgesamt versiegeln, bevor er ihn in ein Kleidungsstück einnähen kann.
"Natürlich besteht die Innovation darin, wie wir die Elektrodenmaterialien in die Stoffe integrieren."
Weitere Einzelheiten will Adam Best nicht verraten. Er hat ein Patent angemeldet. Und es gibt noch einen weiteren Grund für diese Geheimniskrämerei: Sein Vorhaben wird aus dem australischen Militärforschungsbudget gefördert. Es geht ihm also nicht nur darum, MP3-Player und Mobiltelefone in die Kleidung zu integrieren. Er will auch Soldaten mit einer Stromversorgung ausstatten, die im einfachen Sinne des Wortes tragbar ist. Statt Batterien mit sich herumzuschleppen sollen die Soldaten ihre Energie in Zukunft direkt aus der Uniform beziehen.
"Wir schauen im Moment, wie wir die verschiedenen Materialien und Technologien zusammen bringen. In unserem Labor biegen und strecken wir die Akkus und machen verschiedene andere Tests, bis wir sicher sind, dass wir für eine Lebensdauer garantieren können, die ausreicht, um ein solches Produkt zu vermarkten."
Zusätzlich zum flexiblen Flachakku will Adam Best auch noch ein zweites Bauteil in die Soldatenuniformen integrieren: Ein Gerät, das Bewegungen oder Erschütterungen in elektrischen Strom verwandelt - damit sich der Akku beim Marschieren von selbst wieder auflädt. Eine intelligente Uniform also mit einem kleinen integrierten Kraftwerk. Und sollten die Akkus der Soldaten wider Erwarten doch einmal leer sein, müssten sie sich nur an eine Steckdose anschließen, um neue Energie zu tanken.