
Über 45 Kilometer soll Wasser aus dem Rhein bei Dormagen zu den Abbaugeländen Hambach und Garzweiler transportiert werden. Dort soll der zweitgrößte See Deutschlands entstehen. Der Energiekonzern RWE verlegt dazu unterirdisch Wasserröhren mit einem Durchmesser von 2,20 Metern. Zugleich wird ein Pumpwerk errichtet. Die Fertigstellung der Transportleitung ist für das Jahr 2030 vorgesehen, die Fertigstellung der Seen wird rund vier Jahrzehnte benötigen. Eine erste Freizeitnutzung des Gewässers dürfte um das Jahr 2040 möglich sein. Die Kohlegewinnung im Tagebau Hambach soll in gut drei Jahren enden, in Garzweiler etwas später.
Umweltverbände kritisieren die Rheinwasserzuleitungspläne. Unter anderem wird auf Verunreinigungen des Flusswassers verwiesen.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
