
Dass die Mietpreisbremse bis Ende 2029 verlängert worden sei, reiche noch nicht, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie forderte gerechte Spielregeln angesichts besorgniserregend hoher Wohnkosten.
Hubertz verlangte etwa eine schärfere Regulierung bei der Vermietung möblierter Wohnungen. Sie sagte, wenn jemand eine alte Couch in die Ecke stelle und dann statt acht Euro pro Quadratmeter 35 Euro verlange, habe das nichts mehr mit angemessenen Zuschlägen zu tun. Es müsse in Verträgen klarer werden, welche Kosten die Kaltmiete und welche die Möblierung beträfen. Auch gegen Indexmieten, die an die Inflationsrate gekoppelt sind, will die Ministerin vorgehen. Indexmieten seien ein Problem, sagte Hubertz.
Kritik an Maßnahmen wie der Mietpreisbremse
Kritiker von Maßnahmen wie der Mietpreisbremse führen hingegen unter anderem an, dass dadurch der Neubau von Mietwohnungen unattraktiver werde und deshalb nicht genug neuer Wohnraum entstehe. Die Mietpreisbremse setze am Symptom an, bekämpfe aber nicht das zugrunde liegende Problem.
Diese Nachricht wurde am 11.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
