
Angeklagt war der 67-Jährige ehemalige US-Olympiateilnehmer David Hearn. Er war im Juni festgenommen worden, weil er das Becken mutwillig beschädigt haben soll. Ihm drohten bis zu zehn Jahre Haft. Staatsanwältin Pirro erklärte nun, neue Erkenntnisse untergrüben die Beweisgrundlage für die Anklage. Hearns Anwälte forderten eine Entschuldigung von der US-Regierung.
Trump hatte die Renovierung des sogenannten "Reflecting Pool" als Teil seiner der Pläne zur Umgestaltung der US-Hauptstadt angeordnet. Dieser war im Rahmen eines 14,7 Millionen Dollar schweren Auftrags ohne Ausschreibung neugestaltet worden. Kurz darauf löste sich allerdings die Farbe vom Grund. Zudem ist das Becken von Algen befallen. Trump hatte wiederholt Vandalismus für die Schäden am Pool verantwortlich gemacht, ohne dafür Beweise vorzulegen.
Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
