Chemie
Bayer-Chef warnt vor Ende der Glyphosat-Produktion in den USA

​Der Pharmakonzern Bayer schließt eine Abspaltung seines Tochterunternehmens Monsanto vorerst aus und ‌warnt angesichts ⁠der anhaltenden Klagewelle ⁠vor einem Ende der Glyphosat-Produktion in den USA.

    Das Bayer Kreuz, das Logo des Unternehmens, leuchtet auf dem Werksgelände in Leverkusen.
    Das Bayer-Logo (dpa / Thomas Banneyer)
    Wenn es keine Lösung für die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit dem Mittel gebe, werde in den USA kein Glyphosat mehr produziert werden, sagte Konzernchef Anderson auf einer Veranstaltung des "Wall Street Journal". Ein Unternehmensvertreter erläuterte, Bayer konzentriere sich darauf, die Geschäftsergebnisse ‌zu verbessern und die Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter beizulegen. Nach Unternehmensangaben ​machen rund 100.000 Kläger Ansprüche geltend. Bayer ist das einzige Unternehmen, das Glyphosat in den USA herstellt. Umweltorganisationen halten das Mittel für wahrscheinlich krebserregend.
    Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.