Monsanto
Bayer schließt Milliardenvergleich bei Glyphosat-Klagen

Die Bayer-Tochter Monsanto hat in den USA einen Sammelvergleich zur Beilegung der Klagen um Krebsrisiken durch das Pflanzenschutzmittel Glyphosat geschlossen.

    Die Logos von Bayer und Monsanto nebeneinander
    Die Logos von Bayer und Monsanto. (picture alliance / Patrik Stollarz, John Thys)
    Wie das Unternehmen mitteilte, können über einen Zeitraum von bis zu 21 Jahren 7,25 Milliarden Dollar ausgezahlt werden. Damit sollen bereits eingereichte sowie ⁠künftige Klagen beigelegt werden. Der Vergleich muss noch von einem Gericht im US-Bundesstaat Missouri genehmigt werden.
    Seit der Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto 2018 sieht sich Bayer in den USA mit einer Klagewelle konfrontiert. Der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern hat seitdem bereits rund zehn Milliarden Dollar für Vergleiche gezahlt, 65.000 Gerichtsverfahren sind noch offen.
    Die Krebsforschungsagentur ‌der Weltgesundheitsorganisation hatte Glyphosat 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.