Weniger Schadholz und kühle Nächte
Bayerische Wälder gut gegen Borkenkäfer gewappnet

Bayerns Wälder sind in diesem Jahr so gut gegen die Borkenkäferplage gewappnet wie seit langem nicht.

    Fichten, abgestorben durch Borkenkäfer Befall, inmitten eines gesunden, intakten Laubwalds im Sauerland.
    Vor allem Fichten waren in den vergangenen Jahren starkt betroffen. (picture alliance / Jochen Tack / Jochen Tack)
    Die Ausgangslage sei besser als im gesamten zurückliegenden Jahrzehnt, teilten die Bayerischen Staatsforsten in Regensburg mit. Man habe die Schadholzmengen im Vergleich zu den Vorjahren drastisch reduzieren können. Zwischen Juli 2025 und März 2026 hatten die Staatsforsten demnach rund 317.000 Festmeter Schadholz registriert. Im gleichen Zeitraum der Jahre 23/24 waren es noch 1,6 Millionen Festmeter gewesen.
    Auch die Witterung kommt den Wäldern entgegen. Durch die aktuell kühlen Nächte hat der erste Schwärmflug der Borkenkäfer den Angaben zufolge noch nicht stattgefunden. In den vergangenen Jahren haben Borkenkäfer in deutschen Wäldern zum Teil verheerende Schäden angerichtet.
    Diese Nachricht wurde am 26.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.