
Der Landtag in München beschloss gegen die Stimmen von SPD und AfD einen Antrag, um hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräften mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Die Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern hatten ihn eingebracht, auch die Grünen stimmten dafür. Beschäftigte bei Bundeswehr, Polizei, Justiz, Feuerwehr oder Hilfsorganisationen sollen demnach an einem ausgewählten Tag in ihrer jeweiligen Uniform am Arbeitsplatz erscheinen. Der kommunalpolitische Sprecher der Freien Wähler, Weigert, betonte, dass der Uniform-Tag freiwillig sei und nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber erfolge. Als Vorbild dienten dem bayerischen Landtag ähnliche Regelungen in Skandinavien. Die Staatsregierung ist jetzt aufgefordert, den Antrag umzusetzen und ein Datum auszuwählen. Kritiker beklagten "reine Symbolpolitik". Zudem trügen hauptamtliche Mitarbeiter in der Regel sowieso eine Uniform.
Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
