Rundfunk
BBC streicht 550 Stellen - unter anderem in den Nachrichten

Die BBC hat die Streichung von weiteren 550 Stellen angekündigt.

    Blick auf das BBC-Hauptgebäude in London
    Die BBC will 550 weitere Stellen abbauen (Archivbild). (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Vuk Valcic)
    Die britische Rundfunkanstalt will in den kommenden drei Jahren unter dem neuen Generaldirektor Matt Brittin 500 Millionen Pfund, umgerechnet rund 580 Millionen Euro, einsparen.
    Die Streichungen betreffen unter anderem die Nachrichtenredaktion. Einige langjährige Sendungen sollen eingestellt sowie Produktionen zusammengelegt werden. Wie der "Telegraph" berichtet, steht auch die Einstellung ganzer Fernseh- und Radiokanäle zur Diskussion.
    Weitere Einsparungen würden in den kommenden Monaten angekündigt, hieß es vonseiten der BBC. Insgesamt sollen 1.800 bis 2.000 Stellen wegfallen.
    Die BBC steht seit Langem unter politischem Druck. Unter anderem hatte US-Präsident Trump die Anstalt nach einer Kontroverse um die Bearbeitung einer Rede auf zehn Milliarden Dollar verklagt. Die Schwierigkeiten der BBC verschärften sich zuletzt durch einen Rückgang der Einnahmen aus der Rundfunkgebühr.
    Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.