Brandanschlag in Berlin
BDI fordert besseren Schutz der kritischen Infrastruktur

Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat auch der Bundesverband der Industrie einen besseren Schutz der kritischen Infrastruktur gefordert.

    Ein Kraftstoffcontainer vom Technischen Hilfswerk THW wird auf einem Betriebshof vom THW von einem Tankwagen der Bundeswehr getankt.
    Zehntausende Menschen im Südwesten der Hauptstadt haben noch keinen Strom. (picture alliance/dpa/Christophe Gateau)
    Sicherheitsrelevante Details dürften weder öffentlich zugänglich sein noch in falsche Hände geraten, erklärte der stellvertretende BDI-Hauptbeschäftsführer Lösch. Der aktuelle Entwurf des Gesetzes zu einheitlichen Regeln für den Schutz kritischer Infrastrukturen werde der realen Bedrohungslage nicht gerecht, kritisierte Lösch. Das sogenannte Kritis-Dachgesetz soll nach Angaben der Bundesregierung Deutschland widerstandsfähiger gegen Krisen und Angriffe machen. Dafür sollen einheitliche Mindeststandards, Risikoanalysen und ein Störungsmonitoring eingeführt werden. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Wegner hatte im ZDF die Stärkung der kritischen Infrastruktur gefordert.
    Nach dem Anschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin sind immer noch fast 30.000 Haushalte ohne Strom.
    Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.