Reformpaket
BDI-Hauptgeschäftsführerin Gönner: "Es braucht zügig weitere Reformen, vor allem bei Arbeits- und Energiekosten"

Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat eine rasche Umsetzung des Reformpakets angemahnt. BDI-Hauptgeschäftsführerin Gönner sagte im Deutschlandfunk, die Pläne der Koalitionsspitzen unterstrichen deren Reformwillen und Arbeitsfähigkeit.

    Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin vom Bundesverband der Deutschen Industrie, spricht auf einer Pressekonferenz.
    Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)
    Nun müssten für kraftvolle Wachstumsimpulse jedoch zügig weitere Reformen kommen. Gönner verwies hier vor allem auf die bereits angekündigten Maßnahmen in den Bereichen Arbeits- und Energiekosten. Gerade dort seien die Belastungen für Unternehmen hoch. Mit Blick auf die anvisierten Änderungen im Arbeitsrecht sagte Gönner im Deutschlandfunk, sie glaube nicht, dass der befristete Arbeitsvertrag in Zukunft zur Regel werde. Dass eine befristete Anstellung von Arbeitnehmern künftig für bis zu vier Jahre möglich werden soll, schaffe aber gute Flexibilität für Arbeitgeber in unsicheren Zeiten, so Gönner. Unternehmen stellten nach ihrer Erfahrung im Zweifel schneller Leute ein, wenn die Befristungsmöglichkeiten flexibel seien.

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    Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.