
Er halte das anvisierte Ziel von 12,5 Gigawatt Leistung bis 2030 für so gut wie nicht erreichbar, sagte Russwurm der Deutschen Presse-Agentur. Damit sei auch der vorgezogene Kohleausstieg 2030 in Gefahr. Der BDI-Präsident fügte hinzu, er gehe von einem höheren Bedarf an neuen regelbaren Gaskraftwerkskapazitäten aus. Nach seiner Einschätzung werde die Bundesnetzagentur deshalb nicht umhinkommen, die Stilllegung von Kohlekraftwerken zu verbieten.
Laut dem Bundeswirtschaftsministerium dienen die Gaskraftwerke zunächst zur Absicherung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Sie sollen demnach dann zum Einsatz kommen, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. Die Anlagen sollen später mit klimafreundlicherem Wasserstoff betrieben werden.
Diese Nachricht wurde am 26.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.