Folgen des Iran-Kriegs
BDI streicht Wachstumsprognose - allenfalls Stagnation erwartet

Der Bundesverband der Deutschen Industrie rechnet wegen der Folgen des Iran-Kriegs für dieses Jahr nicht mehr mit einem Wachstum bei der Produktion.

    Peter Leibinger schaut zur Seite.
    BDI-Chef Peter Leibinger im Bundeswirtschaftsministerium (picture alliance/Geisler-Fotopress/Bernd Elmenthaler)
    BDI-Präsident Leibinger sagte auf der Hannover-Messe, anstatt der bislang erwarteten leichten Verbesserung sei bestenfalls noch mit einem stagnierenden Ergebnis zu rechnen. Der Verband hatte im Januar noch einen Zuwachs von einem Prozent prognostiziert. Leibinger warnte, sollte der Konflikt noch Monate andauern, würden die Auswirkungen zunehmend unkalkulierbar.
    Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden nahmen die Aufträge für die deutsche Industrie im Februar allerdings zu. Demnach wuchs der Bestand an offenen Bestellungen um ein Prozent im Vergleich zum Vormonat.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.