
Die CDU-Politikerin hatte den Kirchen vorgehalten, sich zu stark in die Tagespolitik einzumischen. Sie sagte dem TV-Sender Phoenix, diese sollten sich stärker auf die Vermittlung des Glaubens konzentrieren. Eine Stellungnahme zu einem Tempolimit von 120 werde die Menschen nicht in die Kirche bringen.
Bedford-Strohm sagte dazu, wer Einmischung in die Politik nur dann wertschätze, wenn sie die eigenen politischen Ziele stärke, der habe etwas Grundlegendes am christlichen Glauben missverstanden. Kirchen müssten sich einmischen und würden sich auch heute von niemandem den Mund verbieten lassen.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
