VW-Sparpläne
Bedrohter Audi-Standort Neckarsulm: Oberbürgermeister fordert Klarheit von Volkswagen

Der Oberbürgermeister von Neckarsulm fordert vom Volkswagen-Konzern Klarheit über die Zukunft des Audi-Werks in der baden-württembergischen Stadt.

    Das Audi-Logo an einer Ladestation für Elektrofahrzeuge vor dem Audi-Forum in Neckarsulm.
    Wie geht es weiter mit dem Audi-Standort in Neckarsulm? (picture alliance / dpa / Christoph Schmidt)
    Der SPD-Politiker Hertwig sagte der Deutschen Presse-Agentur, es müsse offen auf den Tisch, welche Überlegungen es gebe, welche Alternativen geprüft würden und welche Rolle der Standort künftig im Konzern spielen könne. Audi ist in der Region Heilbronn-Franken mit rund 15.000 Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber. Oberbürgermeister Hertwig betonte, eine Schließung hätte massivste Auswirkungen, auch auf Zulieferer, Dienstleister, Handwerker und viele andere Bereiche.
    Der Volkswagen-Konzern muss sein Geschäftsmodell nach eigenen Angaben grundlegend neu ausrichten. Für Probleme sorgen unter anderem der Absatzeinbruch in China, die Zölle der USA und im internationalen Vergleich zu hohe Produktionskosten in Deutschland. Medienberichten zufolge droht vier Werken die Schließung, neben Neckarsulm könnten Hannover, Emden und Zwickau betroffen sein.
    Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.