Bundeswehr
Beförderungsstopp für Unteroffiziere sorgt für Unmut

Der Beförderungsstopp für Unteroffiziere bei der Bundeswehr sorgt in der ‌Truppe für Unmut.

    Schwarz-rot-goldene Aufnäher auf hintereinander hängenden Bundeswehr-Uniformen
    Unmut in der Truppe über einen Beförderungsstopp. (IMAGO / serienlicht / IMAGO)
    Der "Verband der Soldaten der Bundeswehr" - VSB - sprach von einem Schlag gegen das ohnehin schon beschädigte Vertrauen. Der Schritt sei mit Blick auf das Bestandspersonal inakzeptabel. Generalinspekteur Breuer hatte zuvor den Beförderungsstopp mit Gerichtsurteilen begründet. Demnach müssen künftig Beurteilungen eine größere Rolle spielen, und Beförderungen nur nach Dienstzeit sind nicht rechtmäßig.
    Die Bundeswehr will ⁠ab 2027 ein neues System für den Aufstieg etablieren. Breuer erklärte, man wolle mit neuen Regelungen sicherstellen, dass auch künftig Unteroffiziere ​ihre Laufbahnziele erreichen könnten.
    In der Vergangenheit wurde Unteroffizieren die Beförderung grundsätzlich nach 16 Jahren Dienstzeit gewährt. Gerichte hatten hier aber einen Widerspruch zum Leistungsgedanken gesehen.
    Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.