
Sie wurde für zehn Tage vereinbart. Viele Libanesen feierten den Schritt auf den Straßen. Die Europäische Union wertete die Feuerpause als Erleichterung, der ein dauerhafter Frieden folgen müsse. Nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran hatten Hisbollah-Anhänger Israel beschossen. Israels Militär setzte seine Luftwaffe und Bodentruppen ein. Dieser Krieg belastete die laufenden Bemühungen der USA und des Irans um eine endgültige Waffenruhe. Nach Einschätzung des Nahostexperten Simon Fuchs setzte Präsident Trump die Waffenruhe daher gegenüber Israel durch. Der Jerusalemer Professor sieht die Hisbollah dadurch gestärkt. Es sei nun mit einem ähnlichen Szenario zu rechnen wie bei der Hamas im Gazastreifen, sagte der Islamwissenschaftler im Deutschlandfunk. Sie sei nach wie vor da und die Frage ihrer Entwaffnung in den Hintergrund getreten.
Bei den Verhandlungen mit dem Iran gibt es Trump zufolge Fortschritte. Das islamistische Regime soll angeboten haben, 20 Jahre auf Atomwaffen zu verzichten. Trump stellte für das Wochenende eine neue direkte Gesprächsrunde in Aussicht.
Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
