Krieg gegen den Iran
Beginn der Friedensverhandlungen in Islamabad weiter ungewiss

US-Präsident Trump hält eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran für wenig wahrscheinlich.

    Auf Plakaten an Straßenlaternen wird auf die Vermittlungsgespräche zwischen Iran und USA hingewiesen.
    Es ist ungewiss, ob in Islamabad eine neue mögliche Verhandlungsrunde stattfinden wird. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Anjum Naveed)
    Man habe nicht so viel Zeit, erklärte Trump im Sender CNBC. Dagegen würden weitere Angriffe auf den Iran die US-amerikanische Ausgangssituation vor möglichen Friedensverhandlungen verbessern. Eine Sprecherin der iranischen Regierung drohte derweil in Richtung Washington. Man wolle zwar nicht erneut angegriffen werden, aber sollten solche Attacken stattfinden, werde man entschlossener reagieren als zuvor.
    Einen Tag vor Ablauf der zweiwöchigen Feuerpause ist derweil weiter unklar, ob Vertreter der USA und des Irans in Pakistan zu weiteren Friedensgesprächen zusammenkommen. Der pakistanische Informationsminister Tarar erklärte, man bemühe sich nach wie vor darum, die iranische Führung für eine zweite Verhandlungsrunde in der Haupstadt Islamabad zu gewinnen. Seit Sonntag wird über ein baldiges Treffen von US-Vizepräsident Vance und dem iranischen Parlamentspräsidenten Ghalibaf in Pakistan spekuliert. Offizielle Zusagen gab es bislang von keiner Seite.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.