Der erste Dinosaurier lief vor etwa 230 Millionen Jahren über die Erde. Im damaligen Zeitalter der Trias schwangen allerdings andere Reptilien das Szepter, große krokodilähnliche Wesen standen an der Spitze der Nahrungskette. Allerdings war es mit ihrer Herrschaft schlagartig vorbei. An der Wende zum Jura entwickelten sich für geologische Verhältnisse plötzlich die großen Raubsaurier. Ein Geowissenschaftler-Team um Paul Olsen von der Columbia-Universität in New York hat jetzt aufgrund der Funde aus dieser Zeit untersucht, wie schnell der Wechsel vor sich ging. "Rund 20.000Jahre vor dem Wechsel von der Trias zum Jura finden wir noch die Spuren der typischen kleinen Triassaurier, dann nur 10.000 Jahre nach der Zeitenwende sehen wir bereits die großen Jurasaurier", erklärt Olsen. Nur 30.000 Jahre sind für Geologen ein Wimpernschlag. Mit modernsten Methoden fanden die Forscher in den letzten Gesteinen, die noch dem Trias zuzurechnen sind, Spuren von Iridium. Solche Spuren sind auch Zeichen für den Asteroideneinschlag, der rund 137 Millionen Jahre später am Ende der Kreidezeit die Herrschaft der Dinosaurier beendete.
Doch das ist nicht der einzige Hinweis auf einen Asteroideneinschlag am Beginn des Jura. "Wir finden in den westlichen USA und in Sibirien besonders viele Farnsporen. Auch das gleicht der Situation an der Grenze zwischen Kreide und Tertiär", so Olsen. Für die Forscher ist das ein Hinweis auf eine großflächig zerstörte Landschaft, die von Farnen wieder besiedelt wurde. Die Untersuchung der US-Geologen bietet einen Erklärungsversuch für das große Artensterben an der Grenze zwischen Trias und Jura. Wie tragfähig er ist, wird sich noch zeigen, denn die Iridium-Gehalte sind sehr gering, maximal ein Drittel des geringsten Gehalts an der Grenze zwischen Kreide und Tertiär. Sie liegen nur knapp über dem natürlichen Hintergrund und ließen sich so auch durch Vulkanismus erklären. Deshalb fordern selbst Kosmochemiker eindeutigere Hinweise.
[Quelle: Dagmar Röhrlich]
Doch das ist nicht der einzige Hinweis auf einen Asteroideneinschlag am Beginn des Jura. "Wir finden in den westlichen USA und in Sibirien besonders viele Farnsporen. Auch das gleicht der Situation an der Grenze zwischen Kreide und Tertiär", so Olsen. Für die Forscher ist das ein Hinweis auf eine großflächig zerstörte Landschaft, die von Farnen wieder besiedelt wurde. Die Untersuchung der US-Geologen bietet einen Erklärungsversuch für das große Artensterben an der Grenze zwischen Trias und Jura. Wie tragfähig er ist, wird sich noch zeigen, denn die Iridium-Gehalte sind sehr gering, maximal ein Drittel des geringsten Gehalts an der Grenze zwischen Kreide und Tertiär. Sie liegen nur knapp über dem natürlichen Hintergrund und ließen sich so auch durch Vulkanismus erklären. Deshalb fordern selbst Kosmochemiker eindeutigere Hinweise.
[Quelle: Dagmar Röhrlich]