Hochrechnungen
Bei den Kommunalwahlen in Frankreich liegen in Paris die Sozialisten vorn - Erfolge für rechten RN in mehreren Städten

In der ersten Runde der Kommunalwahlen in Frankreich liegt in Paris der sozialistische Kandidat Grégoire vorn.

    Zu sehen sind Wahlplakate der Bürgermeisterkandidaten von Marseille. Im Vordergrund fährt eine Person auf dem Motorrad vorbei.
    In Frankreich werden die Bürgermeister und Kommunalparlamente neu gewählt. In rund 35.000 Kommunen findet am 15. März ein erster Wahlgang statt. (AFP / Elodie Clement)
    Hochrechnungen sehen ihn bei rund 38 Prozent der Stimmen. Mit 24 Prozent folgt demnach die konservative Kandidatin, Ex-Kulturministerin Dati. Zudem haben sich weitere Kandidaten für die zweite Runde qualifiziert. Die sozialistische Amtsinhaberin Hidalgo war nach zwölf Jahren im Amt nicht erneut angetreten.
    In der zweitgrößten französischen Stadt Marseille liegt der amtierende linke Bürgermeister Kopf an Kopf mit dem Kandidaten des rechten Rassemblement National (RN). Die vom RN unterstützten Kandidaten liegen auch in Nizza und Toulon vorn. Zudem wurde der RN-Bürgermeister von Perpignan, Aliot, den Hochrechnungen zufolge bereits in der ersten Runde mit absoluter Mehrheit im Amt bestätigt.
    Die Kommunalwahlen in Frankreich gelten auch als Stimmungstest für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr.
    Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.