USA
Bei ICE-Einsatz in Maine erschossener Kolumbianer offenbar verwechselt

Bei dem jüngsten tödlichen Schusswaffeneinsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE ist es offenbar zu einer Verwechslung gekommen.

    Der Schauplatz in der Pool Street in Biddeford, Maine, wo ein Mann bei einer Schießerei unter Beteiligung von Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) ums Leben kam.
    Beim Einsatz der US-Einwanderungsbehörde wurde erneut ein Mensch getötet. (picture alliance/Gregory Rec/Portland Press Herald via AP)
    Die getötete Person sei nicht diejenige gewesen, nach der die Beamten suchten, sagte Senator Angus King aus dem Bundesstaat Maine dem Sender CNN. Er bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Biddeford. Bei dem Opfer handelt es sich laut Hilfsorganisationen um einen 26-jährigen Kolumbianer, der eine Aufenthaltsgenehmigung besaß. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft von Maine fuhr er bei dem Einsatz mit einem Wagen in Richtung eines ICE-Beamten, der daraufhin das Feuer eröffnete.
    Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall mit Beamten der US-Einwanderungsbehörde binnen einer Woche.
    Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.