
Beim Gipfeltreffen in der kasachischen Hauptstadt Astana nahm die Staatengruppe um China, Indien und Russland das autoritär geführte Land in ihren Kreis auf. Chinas Staatschef Xi appellierte an die SCO-Mitglieder, angesichts der "realen Bedrohung durch die Mentalität des Kalten Krieges" für Sicherheit zu sorgen. Er forderte die Mitgliedsländer auf, sich jeglicher Einmischung von außen zu widersetzen. Die SCO stehe auf der richtigen Seite der Geschichte, betonte Xi.
Kasachstan hat aktuell den SCO-Vorsitz inne. Der Staatengruppe, die zunächst zur Terrorbekämpfung 2001 gegründet worden war, gehören auch Pakistan, der Iran, Kirgistan, Tadschikistan sowie Usbekistan an. Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit versteht sich als Gegengewicht zum Westen. Sie befasst sich außer mit Sicherheitsfragen mit Wirtschaftsthemen. Indiens Premier Modi nimmt zwar nicht selbst am Gipfel teil, er will jedoch nach Kremlangaben in Kürze Russland besuchen.
Diese Nachricht wurde am 04.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.