
Erstmals seit 1954 sei die Zahl der Vollzeitstellen im Mai auf unter 30.000 gesunken, teilte das Unternehmen mit. Vorstandschef Kamieth sagte, allein im ersten Halbjahr 2026 habe BASF mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen.
Hintergrund des Sparkurses ist die Krise der europäischen Chemiebranche, die unter schwacher Nachfrage und hohen Energiepreisen leidet. Bereits zu Jahresbeginn hatte Kamieth vor anhaltenden Schwierigkeiten gewarnt und das Ziel für jährliche Einsparungen auf 2,3 Milliarden Euro erhöht. Unter Druck steht dabei insbesondere der Stammsitz in Ludwigshafen, der das vierte Jahr in Folge rote Zahlen schrieb.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
