US-Präsident in China
Bemühungen um Kooperation und Taiwan-Konflikt bestimmen Gespräch zwischen Xi und Trump

Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Trump in China sind die Bemühungen beider Seiten um stabile Beziehungen und zugleich die Gefahr einer Konfrontation in der Taiwan-Frage deutlich geworden.

    Der chinesische Präsident Xi Jinping (l) steht neben US-Präsident Donald Trump während einer Begrüßungszeremonie an der Großen Halle des Volkes.
    US-Präsident Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping (Maxim Shemetov / Pool Reuters / AP)
    Wenn mit dem Thema Taiwan nicht gut umgegangen werde, könne dies das Verhältnis zwischen beiden Ländern in eine äußerst gefährliche Lage bringen, sagte Chinas Staatschef Xi Jinping bei einem Gespräch mit Trump in Peking. Er betonte, es handele sich um die wichtigste Angelegenheit in den beiderseitigen Beziehungen.
    Xi fügte hinzu, dass die USA und China "Partner und keine Rivalen" sein sollten. Kooperation nütze beiden, während eine Konfrontation beiden schade. Trump lobte Xis Führungsqualitäten und sprach von einer "fantastischen" gemeinsamen Zukunft.
    Das Gespräch zwischen Trump und Xi dauerte rund zwei Stunden. Der Besuch des US-Präsidenten in China geht morgen zu Ende. Im Mittelpunkt stehen auch Handelsfragen.
    Diese Nachricht wurde am 14.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.