
Bradshaw sagte im Deutschlandfunk, Starmers Lage sei weiterhin prekär, aber sicherer als noch vor 24 Stunden. Es mangele der Labourpartei an Alternativen für Starmers Position. Als Kontrahenten waren zuvor sowohl der Bürgermeister von Manchester, Burnham, als auch Gesundheitsminister Streeting medial viel diskutiert worden. Burnhams Bewerbung für das Parlament hatte die Parteiführung jedoch Anfang des Jahres abgelehnt.
Bradshaw erklärte, die Labour-Partei werfe Starmer vor, bei vielen Entscheidungen nicht mutig genug vorgegangen zu sein. Auch mangelndes Kommunikationstalent und fehlendes Charisma wirkten sich auf Starmers schwindende Beliebtheit aus.
Mehr als 80 der 403 Abgeordneten hatten zuletzt öffentlich den Rücktritt des Premierministers gefordert. Starmer schloss diesen aber konsequent aus. Bei den Kommunal- und Regionalwahlen vergangene Woche hatte Starmes Labour-Partei deutliche Stimmverluste in England, Schottland und Wales hinnehmen müssen.
Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
