Südamerika
Bergungsarbeiten nach Erdbeben in Venezuela dauern an - offizielle Opferzahl steigt

In Venezuela dauern die Bergungsarbeiten nach den Erdbeben vor zweieinhalb Wochen an.

    Angehörige der Streitkräfte gehen an eingestürzten Gebäuden vorbei. Sie tragen knallorange Westen und Bauhelme.
    Am 24. Juni 2026 erschütterte ein Erdbeben das Land. (AFP / Miguel Medina)
    Nach Angaben der Regierung in Caracas wurden inzwischen mindestens 4.118 Todesopfer bestätigt. Die Zahl kann weiter steigen, da es noch zehntausende Vermisste gibt und zahlreiche Gebäude in Trümmern liegen. Den Behörden zufolge wurden mehr als 16.700 Menschen verletzt. Außerdem sind rund 18.000 obdachlos.
    Am 24. Juni hatten gleich zwei schwere Erdbeben Venezuela erschüttert. Besonders getroffen wurden der Bundesstaat La Guaira und die gleichnamige Küstenstadt. Überlebende und Hilfsorganisationen hatten den Behörden Schwerfälligkeit und Ineffizienz vorgeworfen.
    Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.