GKV-Reform
Bericht: Bundesgesundheitsministerin Warken ändert Entwurf

Kurz vor der geplanten Verabschiedung der Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung hat Bundesgesundheitsministerin Warken ihren Entwurf einem Bericht zufolge geändert.

    Nina Warken spricht im Bundesministerium für Gesundheit in ein Mikrofon.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Laut der ”Frankfurter Allgemeinen Zeitung” sollen etwa bislang kostenfrei mitversicherte Ehe- oder Lebenspartner zwar zusätzliche Beiträge zahlen müssen, jedoch nur in Höhe von 2,5 Prozent ihres beitragspflichtigen Einkommens statt der zunächst anvisierten 3,5 Prozent. Auch die geplanten Zuzahlungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte sollen geringer ausfallen. Im Gegenzug soll der Bund höhere Finanzierungsanteile übernehmen. Geplant sei nunmehr, dass im kommenden Jahr 1,4 Milliarden Euro mehr aus dem Bundeshaushalt an die gesetzlichen Krankenkassen fließen als vorgesehen.
    Die schwarz-rote Koalition will den Gesetzentwurf noch vor der Sommerpause zur Abstimmung bringen.
    Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.