
Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte mit Sitz in Wien erklärte, immer mehr Menschen könnten sich ihre Wohnung nicht mehr leisten und liefen Gefahr, obdachlos zu werden. Zugleich seien die Schutzmaßnahmen gegen Zwangsräumungen und Obdachlosigkeit in mehreren Staaten nach wie vor unzureichend, wodurch in Folge die Menschenwürde untergraben werde. Den Angaben zufolge stiegen die Immobilienpreise zwischen 2015 und 2024 in der gesamten EU um 53 Prozent. Die Mieten nahmen im gleichen Zeitraum um fast 17 Prozent zu. In dem Bericht wird zudem ein Mangel an Sozialwohnungen in vielen europäischen Ländern kritisiert.
Diese Nachricht wurde am 11.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
