
Die "New York Times" meldet unter Berufung auf nicht genannte iranische Regierungsvertreter, Teheran verlange die Zusicherung, künftig nicht zum Ziel weiterer Angriffe zu werden. Außerdem müsse Israel die Angriffe auf die iran-treue Hisbollah im Libanon einstellen. Weiter heißt es, ein vom Iran vorgeschlagener Plan sehe vor, die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen. Pro Schiff solle jedoch eine Gebühr von rund zwei Millionen Dollar für die Durchfahrt erhoben werden. Die Einnahmen würden dann mit dem Sultanat Oman geteilt, das an die Wasserstraße angrenzt.
US-Präsident Trump hatte der Führung in Teheran ein Ultimatum für die Öffnung der Straße von Hormus bis heute Abend amerikanischer Zeit gesetzt und erneut mit massivem militärischen Vorgehen auch auf die zivile Infrastruktur gedroht. Trump nannte dabei Brücken und Kraftwerke. UNO-Generalsekretär Guterres erklärte, solche Angriffe verstießen gegen internationales Recht.
Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
