Deutsche Bahn
Bericht: Keine Verbesserung im Schienennetz trotz Milliardeninvestionen

Die Deutsche Bahn hat den Zustand ihres Schienennetzes trotz hoher Investionen im vergangenen Jahr nicht verbessert.

    Regionalzüge im Abendlicht am Hauptbahnhof von Frankfurt am Main
    Der neue Zustandsbericht der Deutschen Bahn zeigt: Das Netz wurde zuletzt nicht schlechter, aber auch nicht besser (Archivbild). (dpa)
    Im neuen Bericht des Tochterunternehmens DB Infrago erhielt das Gesamtnetz wie schon im Vorjahr die Schulnote 3, also befriedigend. Man habe die Trendwende noch nicht geschafft, sagte Bahnchefin Palla. Viele Anlagen und Bahnhöfe seien weiter in keinem guten Zustand.
    Im vergangenen Jahr hatte der staatseigene Konzern fast 20 Milliarden Euro in die Sanierung des Schienennetzes investiert. Im laufenden Jahr sollen es 23 weitere Milliarden sein, 28.000 Baustellen sind geplant. Infrago bewertet jährlich den Zustand von Gleisen, Bahnhöfen, Weichen und weiterer Bahn-Infrastruktur.
    Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.