Brot für die Welt
Bericht: Staaten mit Freiheitsrechten sind in der Minderzahl

Ein schwindender Anteil der Weltbevölkerung lebt einer Untersuchung zufolge in Ländern mit umfassenden Freiheitsrechten. Das geht aus dem "Atlas der Zivilbevölkerung" hervor, den das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" vorstellte.

    Das Logo von Brot für die Welt besteht aus dem Namen in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund mit einem roten o.
    Brot für die Welt stellt den "Atlas der Zivilbevölkerung" vor. (picture alliance / Marijan Murat / dpa / Marijan Murat)
    Laut der Untersuchung wohnen gerade einmal 3,4 Prozent der Menschen in Staaten, in denen Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit garantiert sind. In Europa gilt dies vor allem für die nordischen Länder. Weiter heißt es, etwa 73 Prozent der Weltbevölkerung lebten in Staaten, in denen der zivilgesellschaftliche Raum unterdrückt oder vollständig geschlossen sei.
    In Deutschland hat sich die Lage dem Bericht zufolge verschlechtert. Als ein Grund dafür wird das Vorgehen der Behörden im Zusammenhang mit Protesten gegen den Gaza-Krieg genannt.
    Die Untersuchung basiert auf Erhebungen des Netzwerks für bürgerschaftliches Engagement Civicus.
    Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.