Naher Osten
Bericht: Systematische sexualisierte Gewalt bei Hamas-Angriff auf Israel

Während des Terrorangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 ist es laut einer Untersuchung zu systematischer sexualisierter Gewalt gekommen.

    Eine Frau wird von Kämpfern der Hamas und des Islamischen Dschihad eskortiert, als sie dem Roten Kreuz übergeben wird.
    Bericht über sexuelle Gewalt bei Hamas-Angriff auf Israel. (Jehad Alshrafi/AP/dpa)
    Wie aus dem Bericht einer unabhängigen Kommission hervorgeht, sollen Kämpfer der Hamas und anderer Terrorgruppen Opfer teils in Anwesenheit von Familienangehörigen vergewaltigt und anschließend hingerichtet haben. Auch den in den Gazastreifen verschleppten Geiseln sei sexuelle Gewalt angetan worden. Dies zeige, dass es ein "weit verbreitetes und systematisches Muster der Gewalt" gegeben habe.
    Der Bericht stützt sich unter anderem auf Zeugenaussagen, Videoaufnahmen und forensische Beweise. Verfasst wurde er von einer unabhängigen Kommission unter der Leitung einer israelischen Völkerrechtlerin. Beim Massaker am 7. Oktober 2023 waren mindestens 1.200 Menschen in Israel getötet und mehr als 250 weitere in den Gazastreifen verschleppt worden.
    Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.