Senats-Beschluss
Berlin bekommt eine Yad-Vashem-Straße

In Berlin soll ein Straßenabschnitt im Regierungsviertel nach der Holocaust-Gedenkstätte "Yad Vashem" benannt werden.

    Blick aus hörerer Perspektive auf die beiden Schilder "Dorotheenstrasse" und "Friedrichstraße" an einer Straßenecke.
    Die Dorotheenstraße im Berliner Regierungsviertel. (Jörg Carstensen / dpa / Jörg Carstensen)
    Der Senat beschloss eine Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Wegner und der Verkehrssenatorin Bonde. Wegner betonte, Berlin zeige damit deutlich, dass die Erinnerung an die Shoah fester und unverrückbarer Teil der deutschen Geschichte bleibe. Konkret vorgesehen ist, einen Abschnitt der Dorotheenstraße umzubenennen. Als Termin ist der 20. Januar 2027 angestrebt, der 85. Jahrestag der Wannseekonferenz. Auf dieser Konferenz hatten 1942 hochrangige NS-Funktionäre über die systematische Ermordung von bis zu elf Millionen Juden Europas beraten.
    Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.