Mietmarkt
Berlin schreibt Vermieter bei zu hohen Angebotsmieten an

Das Land Berlin versucht mit einer neuen Maßnahme gegen überteuerte Mietwohnungen vorzugehen.

    Erleuchtete Fenster an einer Altbaufassade am Landwehrkanal, spät abends in Berlin.
    Berliner Senatsverwaltung geht gegen zu hohe Mieten vor. (Symbolbild) (imago / Wolfgang Maria Weber )
    Die Senatsverwaltung für Wohnen schreibt nach eigenen Angaben jetzt Briefe an Vermieter, wenn sie ihre Wohnungen mit einer zu hohen Miete angeboten haben. Im Juni seien mit einer automatisierten Analyse von Wohnungsportalen erstmalig 2.100 öffentlich zugängliche Inserate festgestellt worden, bei denen ein Verdacht auf einen Verstoß gegen die Mietpreisbremse besteht. Sie würden nun aufgefordert, ihre Mietforderung zu überprüfen und anzupassen, erklärte die Senatsverwaltung weiter. Ziel sei es, Vermieter präventiv auf mögliche Rechtsverstöße hinzuweisen.
    In Berlin gilt wegen des angespannten Wohnungsmarkts die Mietpreisbremse. Deswegen dürfen Wohnungen in der Regel nicht mehr als zehn Prozent teurer als die ortsübliche Vergleichsmiete sein, Ausnahmen gelten etwa für Neubauten.
    Diese Nachricht wurde am 22.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.