
Der CDU-Politiker sagte in einer Regierungserklärung im Abgeordnetenhaus, alle Beteiligten hätten mit Hochdruck gearbeitet, um die schwerwiegenden Folgen des Anschlags zu bewältigen. Zu seinem Tennisspiel während des Stromausfalls äußerte sich Wegner selbstkritisch. Rückblickend hätte er früher sagen müssen, dass er eine Stunde Sport gemacht habe, so der CDU-Politiker.
Wegner steht in der Kritik, weil er das Tennismatch in seiner Darstellung der Abläufe zunächst nicht erwähnte. Aus der Opposition wurde ihm vorgeworfen, gelogen zu haben. Von AfD, BSW und FDP kamen Rücktrittsforderungen. Kritik an Wegner äußerten auch die Grünen. Strom könne ausfallen, der Regierende dürfe das nicht, sagte der Fraktionsvorsitzende Graf im Abgeordnetenhaus. Er warf dem schwarz-roten Senat vor, nicht längst mehr für den Katastrophenschutz getan zu haben.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
