Kultur
Berlinale-Aufsichtsrat trifft keine Entscheidung - Intendantin Tuttle soll bei nächster Sitzung persönlich befragt werden

Eine Sondersitzung des Berlinale-Aufsichtsrats zur künftigen Ausrichtung des Filmfestivals hat zunächst keine Folgen für Intendantin Tuttle.

    Tricia Tuttle auf der Berlinale, sie hält eine Textkarte in der Hand.
    Die Gespräche zwischen Tuttle und dem Kontrollgremium sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. (imago / ZUMA Press Wire/ Rouzbeh Fouladi)
    Ein Sprecher von Kulturstaatsminister Weimer teilte lediglich mit, die Gespräche zwischen Tuttle und dem Kontrollgremium würden in den kommenden Tagen fortgesetzt. Nach Informationen des Deutschlandfunks soll die Intendantin bei der nächsten Aufsichtsratsitzung persönlich befragt werden.
    Nach der diesjährigen Ausgabe des Festivals war Tuttle in die Kritik geraten, weil es zu politischen Bekundungen zum Nahostkonflikt gekommen war, die teilweise als antiisraelisch aufgefasst wurden. Deshalb war über eine Ablösung der Berlinale-Chefin spekuliert worden.
    Deutsche und internationale Filmschaffende verteidigten Tuttle und warnten vor einer Einschränkung der Kunst- und Meinungsfreiheit.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.