
Mit wenigen Zellen aus der Haarwurzeln lässt sich mit der neuen Methode die Aktivität von 17 Genen bestimmen, die mit dem Biorhythmus der untersuchten Person zusammenhängen. Bei einer früheren und aufwändigeren Methode wurde dafür das Hormon Melatonin über mehrere Stunden hinweg im Speichel gemessen.
Die neue Forschungsmethode kann eine Grundlage für Medizin sein, deren Wirksamkeit vom Chronotypen der Patienten abhängig ist, etwa vom Schlafrhythmus oder dem Stoffwechsel.
Mehr als 4000 Menschen haben bereits Haarproben eingesandt und ihren Chronotyp bestimmen lassen. Erste Ergebnisse zeigen: Menschen im Alter von Mitte zwanzig werden im Schnitt etwa eine Stunde später müde als Menschen über fünfzig.
Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
