Großer Stromausfall
Berliner Generalstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen zu Brandanschlag aufgenommen

In Berlin hat die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen zu dem linksextremistischen Anschlag auf die Stromversorgung übernommen.

    Wegner spricht bei einer Pressekonferenz in zahlreiche Mikrofone. Neben ihm stehen andere Behördenvertreter sowie anderem Franziska Giffey, die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.
    Berlins Regierender Bürgermeister spricht zur aktuellen Lage rund um den Stromausfall in der Stadt. (Sebastian Christoph Gollnow / dpa )
    Das teilte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Er begründete dies mit der - Zitat - "besonderen Bedeutung des Einzelfalls". Weitere Angaben zu den Ermittlungen machte der Sprecher zunächst nicht. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner erklärte im ZDF, als Reaktion auf den Anschlag solle die kritische Infrastruktur weiter gestärkt werden. Bereits jetzt verliefen 99 Prozent der Stromleitungen in der Hauptstadt unter der Erde. Das restliche eine Prozent müsse nun noch besser vor terroristischen Angriffen geschützt werden - etwa mit Videoüberwachung und Sicherheitsdiensten.
    Seit Samstag sind in Teilen Berlins von den ursprünglich 45.000 noch immer 30.500 Haushalte und Betriebe ohne Strom.
    Diese Nachricht wurde am 05.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.