
Es geht um bislang nicht genutzte Gelder für Projekte gegen Antisemitismus. Die schwarz-rote Regierung hatte der Kulturverwaltung insgesamt acht Millionen Euro für den Kampf gegen Antisemitismus im laufenden Jahr bereitgestellt. Bisher wurde jedoch nur ein kleinerer Teil der Gelder für Projekte abgerufen. Zuletzt hieß es, man arbeite mit Hochdruck daran, die Mittel zielgerichtet und zeitnah zu vergeben. Nun hat die parteilose Kultursenatorin Wedl-Wilson den CDU-Politiker Friederici entlassen und durch den Parteikollegen Straßmeir ersetzt. Ziel sei es, die Abläufe bei der Vergabe von Fördermitteln im Bereich des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu überprüfen und gegebenenfalls neu aufzusetzen.
Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
